15:17 22 Februar 2020
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    In der südschwedischen Großstadt Helsingborg ist eine Schule nach einer mutmaßlichen Explosion am Montag evakuiert worden. Laut Polizei soll man einen flaschenähnlichen Gegenstand mit ungewissem Inhalt durch ein Fenster geworfen haben, was einen Knall verursacht hat.

    Das nationale Bombeneinsatzkommando soll demnach überprüfen, ob noch Gefahr besteht. Zwei Menschen seien zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Nach Angaben des Senders SVT hatten die Betroffenen Rauch eingeatmet. An der Schule sollen keine Schäden entstanden sein. Bislang wurden keine Festnahmen gemeldet.

    Helsingborg liegt rund 50 Kilometer nördlich von der drittgrößten Stadt Schwedens Malmö. Dort hatten sich in den vergangenen Wochen mehrere Explosionen ereignet. Die Ermittler vermuten Bandenkriminalität als Hintergrund. Erst in der Nacht zum Montag war ein Gegenstand durch ein Fenster eines Gebäudes geworfen worden und hatte eine Detonation ausgelöst. Verletzt wurde niemand.

    Im laufenden Jahr ist die Zahl der vorsätzlich herbeigeführten Explosionen in Schweden generell gestiegen.

    jeg/mt/dpa

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    Tags:
    Evakuierung, Explosion, Schule, Schweden