06:39 06 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Durchbruch in Haushaltsstreit, Raketen aus Syrien auf Israel abgefeuert, Busunfall in Mexiko

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    Nachrichtenüberblick: Durchbruch in Haushaltsstreit; Raketen aus Syrien auf Israel abgefeuert; Vietnamese wegen Menschenhandels festgenommen; Großrazzia gegen Hawala-Banking; Schwerer Unfall mit drei Bussen in Mexiko

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Durchbruch in Haushaltsstreit

    Im Streit um den Haushalt der Europäischen Union gibt es eine Einigung. Kurz vor Ablauf der Frist legten die Regierungen, das Parlament und die EU-Kommission den Etat für das kommende Jahr vor. Demnach werden 2020 rund 153,6 Milliarden Euro für Auszahlungen bereitgestellt. Zusätzliche Mittel soll es für die Bekämpfung des Klimawandels, den EU-Grenzschutz und für Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit geben. Weiter offen ist jedoch die mittelfristige Haushaltsplanung für die Jahre 2021 bis 2027.

    Raketen aus Syrien auf Israel abgefeuert

    Das israelische Abwehrsystem Iron Dome hat heute mehrere aus Syrien abgefeuerte Raketen abgefangen. Insgesamt seien vier Raketen auf syrischem Gebiet gestartet worden, twitterten die israelischen Streitkräfte am Morgen. Kurz zuvor seien im Norden des Landes die Alarmsirenen zu hören gewesen. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Damaskus seien Explosionen zu hören gewesen.

    Vietnamese wegen Menschenhandels festgenommen

    Wegen illegaler Geschäfte mit Landsleuten, die nach Deutschland auswandern wollten, ist in Vietnam ein mutmaßlicher Menschenschmuggler festgenommen worden. Dem 55-Jährigen drohen mehrere Jahre Haft. Nach Polizeiangaben von heute soll er anderen Vietnamesen versprochen haben, sie mit einem Touristenvisum für umgerechnet knapp 1000 Euro illegal in die Bundesrepublik zu bringen. Die Reise war dann jedoch bereits in Aserbaidschan zu Ende. Wie groß die Gruppe war, teilte die Polizei des südostasiatischen Landes nicht mit.

    Großrazzia gegen Hawala-Banking

    Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf sind heute Morgen gegen eine international agierende kriminelle Vereinigung vorgegangen. Die 27 Beschuldigten im Alter zwischen 23 und 61 Jahren sollen im großen Stil Bargeld aus Deutschland ins Ausland transferiert haben, eine Art Hawala-Bankensystem. Demnach würden zurzeit etwa 60 Wohnungen und Firmen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg durchsucht. Zudem würden sechs Haftbefehle vollstreckt.

    Schwerer Unfall mit drei Bussen in Mexiko

    Auf einer Autobahn in der Nähe von Mexiko-Stadt hat sich ein tödlicher Verkehrsunfall mit drei Bussen ereignet. Mexikanische Medien machten unter Berufung auf Einsatzkräfte der Gemeinde Ecatepec unterschiedliche Angaben zur Zahl der Todesopfer – es kamen aber mindestens neun Menschen, darunter ein fünfjähriges Kind, ums Leben. Zudem seien mehr als 20 Menschen verletzt worden.

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