14:02 03 Juli 2020
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    Die Bundeswehr hat am Dienstag einen Leitfaden herausgebracht, der das Verhalten der Soldaten in sozialen Netzwerken regeln soll. Demnach sollten keine Beiträge gepostet werden, die „die militärische Sicherheit gefährden“ oder sie und andere in Gefahr bringen könnten.

    Ebenso Inhalte von fragwürdigen Quellen sollten nicht veröffentlicht oder geteilt werden. Die Bundeswehr und andere seien nicht abwertend zu behandeln.

    In dem Leitfaden heißt es nämlich:

    „Tragen Sie dazu bei, das Bild des Arbeitgebers Bundeswehr weiter zu verbessern und dessen Einbindung in die Gesellschaft zu fördern.“

    Bundeswehrangehörige sollten sich respektvoll sowie zurückhaltend bei kontroversen Diskussionen zeigen. Verlinkungen zu offiziellen Bundeswehrkanälen seien positiv gesehen. Posten sollte man „für die Öffentlichkeit geeignete und ansprechende Inhalte“.

    Eberhard Zorn, der Generalinspekteur der Bundeswehr, wurde am Dienstag parallel auf Twitter aktiv.

    Auf seinem offiziellen Konto will er in der Zukunft über seinen Arbeitsalltag berichten. In einem Schreiben zu den neuen Richtlinien erinnerte er an die Verantwortung, die Soldaten, zivile Mitarbeiter und Reservisten in den sozialen Netzwerken haben:

    „Bedenken Sie immer, dass Sie sich auch als Angehöriger der Bundeswehr äußern und Verantwortung für unser aller Ansehen tragen.“

    Er fügte hinzu, es müsse einem klar sein, dass ein Beitrag im Netz nicht mehr verschwinde.

    jeg/mt/dpa

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    Tags:
    Twitter, Soziale Netzwerke, Soldaten, Bundeswehr