19:50 14 Dezember 2019
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    Blick auf die Schlossprark-Klinik, wo am 19. November 2019 Fritz von Weizsäcker ermordet wurde

    Weizsäcker-Sohn erstochen: Das ist über den Tatverdächtigen bekannt

    © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
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    Bei dem Mann, der den tödlichen Angriff auf Fritz von Weizsäcker verübt haben soll, handelt es sich um einen 57-Jährigen. Was weiß man noch von dem Tatverdächtigen?

    Laut früheren Polizeiangaben wurde der 57 Jahre alte Täter noch vor Ort festgenommen. Der Verdächtige war vorher nicht polizeibekannt. Die Tatwaffe war ein Messer. Er war kein Patient der Klinik.

    Medien berichten unter Berufung auf Augenzeugen, dass der Täter mit Glatze zum Zeitpunkt der Attacke eine dunkle Daunenjacke getragen habe. Laut der „Bild“-Zeitung kommt der Mann aus Rheinland-Pfalz. In der Nacht soll seine Wohnung durchsucht worden sein, aber es sei nichts Auffälliges gefunden worden.

    Nach „B.Z.“-Angaben soll er etwas zu seinem Motiv gesagt haben. Allerdings soll er psychisch auffällig sein. Daher ist es nicht klar, inwieweit seine Aussagen zutreffend sind.

    Am Mittwochnachmittag soll der Täter einem Psychiater vorgestellt werden. Danach soll er zum Haftrichter kommen.

    Tödliche Attacke

    Zuvor war berichtet worden, dass der Chefarzt Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, während eines Vortrags in einer Berliner Privatklinik erstochen worden sei.

    „Geschätzter und befreundeter Kollege“

    Die Berliner Universitätsklinik Charité zeigte sich nach dem tödlichen Angriff auf den Berliner Chefarzt „zutiefst erschüttert“. Die Tat sei während eines Vortrags für Laienpublikum geschehen und damit in einem Kontext, wie er auch an der Charité alltäglich sei, teilte der Klinikvorstand mit. Von Weizsäcker sei ein „geschätzter und befreundeter Kollege“ gewesen.

    „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Schlosspark-Klinik.“

    ak/sb/dpa

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