06:56 06 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Trump wohl korruptester Präsident, CDU-Revolte gegen AKK, Prinz Andrew will aussagen

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    Nachrichtenüberblick: Trump wohl korruptester Präsident; CDU-Revolte gegen AKK; Prinz Andrew will aussagen; Süditalienische Region wirbt mit Geld um Zuwanderer; Bußgeld wegen Hupen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Trump wohl korruptester Präsident

    Die Präsidentschaftsbewerber der Demokraten haben US-Präsident Donald Trump angesichts der jüngsten Zeugenaussagen in der Ukraine-Affäre scharf kritisiert. Bei ihrer fünften Fernsehdebatte im US-Bundesstaat Georgia in der Nacht äußerten sich die Präsidentschaftsanwärter der Demokraten empört über die neuesten Enthüllungen in den Impeachment-Ermittlungen gegen Trump. Senator Bernie Sanders sagte, Trump sei nicht nur ein „pathologischer Lügner“, sondern „wohl der korrupteste Präsident“ in der modernen Geschichte der USA.

    CDU-Revolte gegen AKK

    Kurz vor dem anstehenden CDU-Parteitag hat Ex-Fraktionschef Friedrich Merz Spekulationen über einen Aufstand seiner Unterstützer gegen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer zurückgewiesen. Man habe auf diesem Parteitag keine Personalentscheidungen, und man werde auch keine Personaldiskussionen führen, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er werde in Leipzig nur einige wenige Anmerkungen zu grundsätzlichen Fragen machen. Zugleich setzte er sich jedoch vom Koalitionskompromiss zur Grundrente ab, den Kramp-Karrenbauer mit ausgehandelt hatte. Der zweitägige Parteitag beginnt am Freitag.

    Prinz Andrew will aussagen

    Der britische Prinz Andrew gerät immer tiefer in den Strudel des Missbrauchsskandals um den toten US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein. Nach der Ankündigung, seine Aufgaben als Mitglied der Königsfamilie ruhen zu lassen, dürfte der Druck auf den Royal steigen, bei den Ermittlungsbehörden in den USA auszusagen. Erstmals stellte Andrew das nun uneingeschränkt in Aussicht. Epstein nahm sich Anfang August in einem New Yorker Gefängnis das Leben. Ihm wurde vorgeworfen, Dutzende minderjährige Frauen missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Über viele Jahre war Andrew mit dem US-Multimillionär befreundet und regelmäßiger Gast auf dessen Anwesen. Trotzdem will er von dem Missbrauch nichts mitbekommen haben.

    Süditalienische Region wirbt mit Geld um Zuwanderer

    Die süditalienische Region Molise wirbt mit Geld um Zuwanderer. Damit sollen die kleinen Dörfer dort wiederbelebt werden. Nach Aussage von Regionalpräsident Donato Toma winken 700 Euro pro Monat für einen Zeitraum von drei Jahren. Voraussetzung ist, dass die Neubürger in ein Dorf mit weniger als 2000 Einwohnern ziehen und dort mindestens fünf Jahre bleiben. Sie müssen außerdem ein Gewerbe gründen oder ein Gebäude als Wohnhaus sanieren. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30. November. Das Programm ist zunächst auf 40 Teilnehmer beschränkt, der Zuschuss wird in drei Jahresraten ausgezahlt.

    Bußgeld wegen Hupen

    Ein Autofahrer hat Anwohner im rheinland-pfälzischen Obersülzen regelmäßig seit Anfang des Jahres mit Hupen aus dem Schlaf gerissen – angeblich wegen einer Katze. Es gab Beschwerden über den 56 Jahre alten Mann, der jeden Morgen gegen fünf Uhr auf die Hupe drückte, wie die Polizei mitteilte. Der Störenfried habe angegeben, wegen einer Katze gehupt zu haben und sich dann immer mehr in Widersprüche verstrickt. Er soll nun ein Bußgeld bekommen. Die Anwohner dürften jetzt hingegen wieder ausschlafen können, hieß es von der Polizei.

    mk/ae/dpa

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    Annegret Kramp-Karrenbauer, Donald Trump