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    Die AfD will für ihren Parteitag die Volkswagen-Halle in Braunschweig mieten. Dabei wird der Hallenname aber nicht zu sehen sein.

    Wie ein Sprecher des Veranstaltungsortes mitteilte, werde auf Wunsch des Sponsors der Name „neutralisiert“. Nach derzeitigem Plan der Betriebsgesellschaft sollen die Buchstaben dafür abgedeckt werden.

    Im August hatte die Belegschaftsvertretung von Volkswagen erklärt, keine AfD-Versammlung in einer Halle zu dulden, die als „Volkswagen Halle“ ersichtlich sei. Demnach unterstützt auch das Unternehmen diese Haltung und forderte den Betreiber der Halle auf, den Schriftzug unkenntlich zu machen.

    AfD-Reaktion

    Indes hält der AfD-Parteichef Jörg Meuthen die Aktion für peinlich.

    „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktion einen Gefallen tut“, sagte Meuthen gegenüber dem  Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

    Etliche Tausend AfD-Mitglieder und Millionen AfD-Wähler würden das sorgsam wahrnehmen und dem Unternehmen VW künftig sicher weniger gewogen sein, womöglich auch bei Kaufentscheidungen über ein neues Auto.

    Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, reagierte auf die Entscheidung von Volkswagen mit dem Verweis, dass VW zu 14 Prozent Katar gehöre, das laut von Storch „den Islamischen Staat* und die Muslimbrüder fördert".  

    ​AfD-Parteitag

    Die Alternative für Deutschland hält am 30. November und 1. Dezember in der niedersächsischen Stadt ihren 10. Bundesparteitag ab. Laut einem Parteisprecher werden bis zu 600 Delegierte für das Wochenende in Braunschweig erwartet.

    *Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

    ns/ae/dpa 

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    Tags:
    Name, Halle, Volkswagen, Parteitag, AfD, Deutschland