17:03 10 Dezember 2019
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    Bootspropeller (Symbolbild)

    Deutscher Urlauber in Thailand von Motorboot totgefahren

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    In Thailand ist ein Deutscher bei einem Schwimmunfall ums Leben gekommen: Der 63-Jährige schwamm beim Baden im Meer außerhalb des markierten Bereichs und wurde von einem Motorboot angefahren und tödlich verletzt.

    Der Unfall ereignete sich am Freitag vor der thailändischen Ferieninsel Phuket. Der Mann wurde vom Bootspropeller getroffen und erlitt tiefe Fleischwunden am linken Arm und Bein, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte.

    Der Tourist wurde in ein Krankenhaus gebracht, doch die Ärzte konnten sein Leben nicht mehr retten. Er war erst am Donnerstag in Phuket eingetroffen.

    Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung

    Das Motorboot erfasste den Schwimmer auf dem Weg zurück zum Kamala-Strand an der Westküste der Insel, wie der Sprecher weiter sagte. Der Steuermann hatte ihn offenbar übersehen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung ermittelt – darauf stehen in Thailand bis zu zehn Jahre Gefängnis.

    Phuket ist eines der beliebtesten Reiseziele Thailands, auch unter deutschen Touristen. Die größte Insel des südostasiatischen Landes liegt etwa 850 Kilometer südlich der Hauptstadt Bangkok.

    leo/ae/dpa

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    Tod, Unfall, Urlauber, Phuket, Deutschland, Thailand