19:24 14 Dezember 2019
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    Erschöpfungsgefühl (Symbolbild)

    Deutsche Experten warnen: Verkürzte Arbeitsruhe schlägt sich auf Gesundheit nieder

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    Jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland hat mindestens einmal im Monat weniger als elf Stunden Ruhezeit zwischen Arbeitsende und dem nächsten Arbeitsbeginn. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

    Am weitesten verbreitet seien verkürzte Ruhezeiten im Gesundheitswesen, wo 39 Prozent der Beschäftigten davon betroffen seien, heißt es. Die Analyse beruht auf den Angaben von 6712 Vollzeitbeschäftigten, deren  Arbeitswoche mindestens 35 Stunden umfasst.

    Beschäftigte mit verkürzten Ruhezeiten haben der Studie zufolge mehr psychosomatische Beschwerden als Arbeitnehmer mit einer mindestens elfstündigen Pause zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn. Dazu zählten zum Beispiel Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder emotionale Erschöpfung. Auch die sogenannte Work-Life-Balance verschlechtere sich signifikant.

    In der Regel haben Beschäftigte in Deutschland Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von elf Stunden. Das Arbeitszeitgesetz lässt jedoch Verkürzungen in bestimmten Bereichen wie zum Beispiel in Krankenhäusern, aber auch in der Landwirtschaft oder bei Verkehrsbetrieben zu.

    ls/dpa/ip

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    dpa, Deutschland