15:29 12 August 2020
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    Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist laut der Weltwetter-Organisation (WMO) im letzten Jahr noch stärker gestiegen als im Durchschnitt der Vorjahre.

    "Es gibt keine Anzeichen für eine Verlangsamung, geschweige denn einer Abnahme der Konzentration - trotz aller Zusagen aus dem Pariser Klimavertrag", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas am Montag in Genf.

    Dies werde für künftige Generationen steigende Temperaturen, Extrem-Wetter und einen Anstieg des Meeresspiegels bedeuten, so der Chef der UN-Behörde. "Es ist durchaus erwähnenswert, dass die Erde eine vergleichbare Kohlendioxid-Konzentration zuletzt vor drei bis fünf Millionen Jahren erlebt hat", fügte er hinzu.

    Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2015 nahm die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre von 2017 bis 2018 noch stärker zu und erreichte wieder einen neuen Rekord.

    Nach Expertenschätzungen sollen die CO2-Werte zuletzt vor drei Millionen Jahren ähnlich hoch gewesen sein wie heute.

    ls/rtr/sb

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    Tags:
    Genf, Schweiz, World Meteorological Organization (WMO), Uno