22:37 17 Februar 2020
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    Die Ex-Vorstandsmitglieder von EuRoPol GAZ (Besitzer des polnischen Teils der Gaspipeline „Jamal-Europa“) sind in Polen wegen Beschuldigungen des Abschlusses von ungünstigen Verträgen zur Lieferung russischen Gases festgenommen worden. Dies meldet die polnische Staatsanwaltschaft am Dienstag.

    Den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge sind „die ehemaligen Vorstandsmitglieder des Unternehmens EuRoPol GAZ (...)“ festgenommen worden, die beschuldigt werden, „dem Unternehmensvermögen großen Schaden zugefügt zu haben“. Ihnen drohen bis zu zehn Jahren Freiheitsentzug.

    Die Festnahmen wurden im Auftrag der regionalen Staatsanwaltschaft durchgeführt, die eine Voruntersuchung zum Fall der Gas-Abkommen führt, die mit Russland abgeschlossen wurden.

    Die Festgenommenen werden in die Staatsanwaltschaft gebracht, wo gegen sie Beschuldigungen der „Schadenszufügung gegen EuRoPol GAZ im großen Umfang durch Missbrauch von gewährten Vollmachten oder Nichterfüllung von Pflichten erhoben werden“.

    Bislang handelt es sich um einen Schaden in Höhe von 848 Millionen Zloty (etwa 197 Millionen Euro).

    Das Unternehmen EuRoPol GAZ ist Eigentümer des polnischen Teils der Transitgasleitung „Jamal-Europa“. Es wurde zum Zweck der Naturgas-Beförderung über Polen gegründet. Polen und Russland besitzen je 48 Prozent der Unternehmensaktien. Vier Prozent gehören der Company Gas Trading S.A.

    ek/sb/sna

     

     

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    Tags:
    Freiheitsentzug, Schaden, Gaslieferungen, Gas, Jamal-Europa, Polen