20:37 27 Januar 2020
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    Die Nationalbank Polens hat nach eigenen Angaben die Ausfuhr von 100 Tonnen Gold abgeschlossen, die im Jahr 1939, nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, dorthin geschickt worden waren. Die Operation sei geheim gehalten worden, wie das Portal RMF24 berichtet.

    An der Ausfuhroperation sollen mehrere tausend Personen, meist Angehörige bankeigener Sicherheitsdienste, teilgenommen haben. Die Goldbarren wurden im Laufe des Novembers mit Flugzeugen befördert, die in Warschau und Poznan landeten.

    Das Gold wurde dann unter bewaffnetem Begleitschutz mit Speziallastwagen zu Tresoren gebracht, die über das Land verteilt sind. Der Gesamtwert der Güter beläuft sich auf etwa 4,2 Milliarden Euro. Einen Teil davon hat die Zentralbank Englands für die Einmalkosten beibehalten.

    Das polnische Gold war über Rumänien, die Türkei, Syrien, den Libanon und Frankreich nach England gelangt und dort fast 80 Jahre lang aufbewahrt worden. Nach dem Stand vom Juli 2019 betragen die Goldbestände Polens 228,6 Tonnen.

    ls/sb

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    Tags:
    Zentralbank, England, Polen