16:49 10 Dezember 2019
SNA Radio
    Was in der Nacht geschah

    Trump soll im Kongress erscheinen, Israel fliegt Luftangriffe, Ende der Nachtsitzungen im Bundestag

    © Sputnik / Illustration
    Panorama
    Zum Kurzlink
    5415
    Abonnieren

    Nachrichtenüberblick: Trump soll im Kongress erscheinen; Israel fliegt Luftangriffe nach Beschuss aus Gazastreifen; Zahl der Erdbebenopfer gestiegen; Ende der Nachtsitzungen im Bundestag; Scharfe Kritik an Homöopathie-Studie

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Trump soll im Kongress erscheinen

    Im Rahmen der Impeachment-Ermittlungen soll jetzt auch US-Präsident Trump aussagen. Der Rechtsausschuss des Senats hat ihn zu einer Anhörung eingeladen. Damit gehen die Vorbereitungen der Demokraten für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den republikanischen Präsidenten in eine neue Phase. Trump ist allerdings nicht verpflichtet zu erscheinen.

    Israel fliegt Luftangriffe nach Beschuss aus Gazastreifen

    Erneute Raketenangriffe militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen auf israelische Grenzorte haben Luftangriffe des israelischen Militärs nach sich gezogen. Kampfflugzeuge hätten mehrere Einrichtungen der im Gazastreifen herrschenden Hamas-Islamisten attackiert, teilten die Streitkräfte auf Twitter mit. Zuvor hatte die Armee mitgeteilt, dass eine von zwei Raketen von dem Abwehrsystem Iron Dome abgefangen worden sei. Eine Frau wurde nach Angaben von Sanitätern verletzt, als sie in einen Schutzraum flüchtete.

    Zahl der Erdbebenopfer gestiegen

    Nach dem schweren Erdbeben in Albanien ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Das teilte in der Nacht das Verteidigungsministerium in Tirana mit. Zudem geht die Regierung von mehr als 600 Verletzten aus. Das Beben der Stärke 6,3 hatte gestern in der Küstenstadt Durres und in der Hauptstadt Tirana zahlreiche Häuser zerstört. Rettungsmannschaften suchen unter den Trümmern noch immer nach Verschütteten.

    Ende der Nachtsitzungen im Bundestag

    Nach Schwächeanfällen von zwei Abgeordneten im Bundestag werden die Nachtsitzungen im Parlament voraussichtlich abgeschafft. Man habe sich im Kreis der parlamentarischen Geschäftsführer mit Mehrheit auf eine sinnvolle und praktikable Straffung des Plenarbetriebs geeinigt, sagte Michael Grosse-Brömer, erster parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Fraktion, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Sitzungen bis in die frühen Morgenstunden könnten dadurch vermieden werden. Demnach sollen die meisten Debatten von 38 auf 30 Minuten verkürzt werden.

    Scharfe Kritik an Homöopathie-Studie

    Pläne aus Bayern für eine Studie zu homöopathischen Mitteln anstelle von Antibiotika haben in Fachkreisen scharfe Kritik ausgelöst. Er sei überrascht, dass die Studie in Auftrag gegeben wurde und wisse nicht, welchen Mehrwert das bringen solle, sagte Stephan Sieber von der Technischen Universität München. In der Wissenschaft gebe es keine Belege dafür, das Homöopathie wirke. Homöopathie könne weder den Einsatz von Antibiotika reduzieren noch die Abwehrkräfte stärken, sagte der Professor für organische Chemie.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Warum wurde der in Berlin ermordete Georgier trotz Moskaus Gesuchen nicht ausgeliefert? – Interview
    In Berlin getöteter Georgier hat Terroranschläge in Moskauer U-Bahn organisiert – Putin
    Schneise schlagen und los: Sowjetische Panzerstrategie für den Dritten Weltkrieg