12:54 02 Juli 2020
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    Ein Bewohner der russischen Stadt Ischewsk hat versucht, Informationen über geheime Entwicklungen des russischen Militärraums an ausländische Geheimdienste zu verkaufen, teilte die örtliche Verwaltung des Sicherheitsdienstes FSB am Mittwoch mit.

    Der Russe soll früher Zugang zu Staatsgeheimnissen gehabt haben, dieser wurde ihm aber entzogen.

    Der Mann soll beabsichtigt haben, eine Organisation auf dem Territorium der Teilrepublik Udmurtien zu gründen, „deren Hauptzweck darin bestehen würde, die angegebenen Informationen zu erhalten“. Woher genau der Russe Geheiminformationen erhalten sollte, wird nicht mitgeteilt.

    „Das Motiv für solche Aktionen des Figuranten war der Wunsch, sich zu bereichern“, heißt es in der Pressemitteilung des Sicherheitsdienstes.

    Da die Situation nicht den Tatbestand des Hochverrats erfülle, habe man kein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Er habe „eine offizielle Warnung vor der Unzulässigkeit von Handlungen“ bekommen, die „die Voraussetzungen für die Begehung eines Verbrechens schaffen“.

    In Ischewsk, der Hauptstadt Udmurtiens, befindet sich eine Radiofabrik, die die Ausrüstung für Trägerraketen, Satelliten, bemannte Schiffe und Frachtschiffe sowie Orbitalstationen herstellt. Es gibt noch ein Werk in Wotkinsk, das strategische Raketen Topol-M und Jars, Marine-Raketen „Bulawa“ und taktische Iskander-M-Raketen in Massenproduktion herstellt.

    aa/ip/sna

     

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    Tags:
    FSB, Verfahren, Geheiminformation, Sicherheitsdienst, Geheimdienst, Russland