14:34 16 Dezember 2019
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    Folgen des Erdbebens in Albanien

    Nach schwerem Erdbeben: Albaniens Premier verkündet Ausnahmezustand

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    Nach dem folgenschweren Erdbeben in Albanien hat Regierungschef Edi Rama am Mittwoch die Feierlichkeiten anlässlich des Tages der albanischen Flagge am 28. November abgesagt und den Ausnahmezustand über die Städte Tirana und Durrës verhängt.

    „In einer Sondersitzung der Regierung ist der Ausnahmezustand in den Gemeinden Tirana und Durrës eingeführt worden. Unsere Priorität heute ist es, alle Überlebenden zu retten“, zitierte der Fernsehsender Top channel den Regierungschef.

    Der Premier schlug vor, die Feierlichkeiten zu verschieben. „Angesichts des Ausmaßes der Tragödie möchten wir eine dreitägige Trauer anordnen (…). Eine Feier darf die Aufmerksamkeit nicht von der entstandenen Situation ablenken“, so Rama.

    Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hatte in der Dienstagnacht mehrere Orte in Albanien erschüttert. Laut Medienberichten waren die Erdstöße in Tirana und Durrës am stärksten zu spüren. Wegen fortgesetzter Nachbeben mussten viele Einwohner von Durrës in Zelten, Autos und im örtlichen Fußballstadion übernachten.

    Mehrere Gebäude stürzten ein. Unter den Haustrümmern könnten Menschen liegen. Wie das Portal Albanian Daily News schreibt, liegen keine genauen Angaben zu der Anzahl der unter den Trümmern befindlichen Menschen vor.

    Nach neuesten amtlichen Angaben sind bei der Katastrophe 27 Menschen ums Leben gekommen und 650 weitere verletzt worden.

    ls/sb

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    Edi Rama, Albanien