12:41 10 Juli 2020
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    Die irischen Parlamentsbehörden haben mehr als eine Million Euro ausgebeben, um einen Drucker zu kaufen und zu installieren, berichtet der lokale TV-Sender RTE.

    Der Drucker der japanischen Firma „Komori“ habe selbst 808.000 Euro gekostet. Nachdem er im Dezember letzten Jahres beim Parlamentsgebäude angeliefert worden sei, stellte sich heraus, dass er 2,1 Meter hoch und 1,9 Meter breit ist und nicht durch die Türen passte. Dann habe man weitere 236.000 Euro für Bauarbeiten ausgegeben, um die Wände und Trennwände einzureißen, um das Gerät in das Haus zu bekommen.

    Der Drucker habe allerdings erst im September installiert werden können. Fast zehn Monate habe er im Lager stehen müssen. Die Lagermiete soll die Behörden rund 2000 Euro pro Monat gekostet haben.

    Das hochrangige Mitglied des Unterhauses des Parlaments, Peter Finnigan, habe eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet und werde in dieser Woche über alle mit der Installation des Druckers verbundenen Kosten berichten. „In dem Bericht werden alle mit dem Kauf verbundenen Kosten und alle damit zusammenhängenden Probleme berücksichtigt“, sagte Finnigan.

    aa/sb

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    Tags:
    Lager, Untersuchung, Bauarbeiten, Million, Irland, Behörden