00:27 18 Februar 2020
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    Ein mit drei Tonnen Kokain beladenes U-Boot ist am Dienstag in den Hafen der spanischen Stadt Aldán gebracht und nach mehreren Versuchen vom Meeresgrund an die Oberfläche gehoben worden. Darüber schreibt die spanische Zeitung „20 minutos“.

    Das 20 Meter lange Schiff mit der Schmuggelfracht aus Südamerika war in einer Flussmündung in der Gemeinde Cangas (spanische autonome Gemeinschaft Galicien) entdeckt worden. Laut Medienberichten wurden zwei Mitglieder der Besatzung festgenommen. Ein weiterer Mann konnte entkommen. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Besatzung einen Teil der Schmuggelfracht losgeworden sein könnte.

    Das U-Boot wurde mithilfe von zwei Großkränen vom Meeresgrund geborgen.

    Wie die Zeitung „La Voz de Galicia“ unter Berufung auf Ermittlungsergebnisse schreibt, war das U-Boot vermutlich in Surinam, Guayana oder Brasilien gebaut worden und vor rund drei Wochen in Richtung Spanien ausgelaufen. Nach Angaben der Zeitung „Pais“ soll das U-Boot aus Kolumbien stammen. Bei den Festgenommenen handle es sich um Staatsbürger Ecuadors, hieß es.

    Der Agentur Europa Presse zufolge hat der Richter der Gemeinde Cangas am Dienstag verfügt, die festgenommenen Besatzungsmitglieder ohne Recht auf Entlassung gegen Kaution in Gewahrsam zu bringen. Den Männern werde illegale Drogenverbreitung zur Last gelegt. Nach dem Geflohenen wird gefahndet.

    ls/sb

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    Tags:
    Zeitung El Pais, Südamerika, Spanien