15:46 25 Januar 2020
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    Kurz nach seiner Abschiebung aus Deutschland hat der libanesische Clanchef Ibrahim Miri laut einem „Spiegel”-Bericht zufolge vergeblich versucht, in die Türkei zu gelangen. Miri sei am Mittwoch in Istanbul aufgetaucht, wo ihm die Polizei aber die Einreise verweigert habe.

    Der Clanchef  sei bereits zurückgeschickt worden. 

    Der wegen Drogenhandels vorbestrafte Familienclanchef Miri lebte früher in Bremen. Er war im Sommer aus Deutschland abgeschoben worden.

    Im Oktober reiste er jedoch mit Hilfe von Schleppern illegal nach Deutschland wieder ein und stellte in Bremen einen Asylantrag. Miri wurde festgenommen, sein Antrag abgelehnt.

    Das Bundesinnenministerium hatte am vergangenen Samstag bekannt gegeben, dass der libanesische Clan-Chef Miri in einem kleinen Charter-Flugzeug erneut in sein Heimatland abgeschoben worden sei.

    Mehr als 10.000 Straftaten in NRW

    Allein in Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des Innenministeriums in diesem Jahr bislang 720 Razzien gegen Clan-Kriminalität. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der „Rheinischen Post“ hervor. Seit der Erfassung solcher Razzien im Juli 2018 gab es insgesamt 860 Durchsuchungen. Die Fahnder kontrollierten dabei mehr als 26 100 Menschen - davon 19 200 in diesem Jahr. Sie registrierten mehr als 10 000 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten und nahmen rund 350 Menschen fest.

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    Tags:
    Clans, Abschiebung