05:00 07 Juni 2020
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    Die britischen Behörden haben keine Einwände gegen die russische Besatzung des in Portland im Süden Großbritanniens wegen Problemen mit Begleitpapieren festgesetzten Schiffes „Jireh“. Das teilte ein Sprecher der russischen Botschaft in London den Journalisten am Samstag mit.

    Der britischen Agentur für Seeschifffahrt und Küstenschutz zufolge wurde die unter nigerianischer Flagge fahrende „Jireh“ Anfang der Woche aufgebracht, nachdem das Schiff nach Portland geschleppt worden war, weil es an Bord Probleme bei der Stromversorgung gab. Die Besatzung wurde angewiesen, das Schiff im Hafen festzumachen, bis „die an Handelsschiffe gestellten Forderungen vollständig erfüllt worden sind“. Die Fähre mit einer neunköpfigen Besatzung – alle Bürger Russlands – war von Norwegen nach Senegal unterwegs.

    „Nach den der Botschaft vorliegenden Informationen befindet sich die Crew an Bord der ‚Jireh‘ in Portland (…). Das Schiff wurde wegen fehlender oder nicht korrekt ausgestellter Begleitpapiere festgesetzt“, sagte der Botschaftssprecher.

    Antrag auf Überwintern abgelehnt

    Am Dienstag (26. November) wurde das Schiff von Vertretern der Agentur, der britischen Küstenwache und des medizinischen Dienstes von Portland besucht. Zuvor hatte die „Jireh“ einen Hafen auf der Insel Guernsey angelaufen, wo das Rote Kreuz die Mannschaft mit Nahrung und warmer Kleidung versorgte. Der Kapitän ersuchte um eine Genehmigung zum Überwintern im Hafen. Aber der Antrag wurde wegen Mangels an Anlegeplätzen abgelehnt.

    Nach Angaben des britischen Außenamtes werden derzeit vom Grenzdienst und der Polizei der Grafschaft Dorset die Details des Zwischenfalls geklärt.

    am/sb

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    Tags:
    Russland, Behörden, Aufbringung, Schiff, Portland, Großbritannien