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    Das Känguru, das seinem Besitzer in Bayern entlaufen war, konnte nach einer Woche wieder eingefangen werden. An der Fangaktion waren 40 Anwohner beteiligt. Das ist nicht das erste Mal, dass Tiere in Deutschland die Flucht ergreifen.

    Das kleine Känguru, das vor einer Woche im bayerischen Cham ausgebüxt war, ist wieder bei seinem Besitzer. Das Tier sei in der Nähe seines Geheges gesichtet und schließlich eingefangen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

    Rund 40 Anwohner der Dorfgemeinschaft hätten sich nach Angaben des Besitzers an der Fangaktion am Samstag beteiligt, die eine knappe Dreiviertelstunde gedauert habe. 

    Das etwa einen Meter große Wallaby habe seinen Ausflug gut überstanden. Bei der Polizeiinspektion Cham waren viele Hinweise zu dem entlaufenen Känguru eingegangen.

    Das ist nicht das erste Mal, dass Tiere die Flucht ergreifen. Im Oktober waren in Rostock zwei Zirkus-Zebras ausgebüxt. Das eine Tier ließ sich einfangen, das andere musste erschossen werden, nachdem es auf der Autobahn 20 einen Unfall verursacht hatte.

    Zwei Monate davor war eine Monokelkobra aus einer Privatwohnung in Herne (Nordrhein-Westfalen) entwischt. Die Giftschlange mit einer geschätzten Länge von etwa 1,60 Metern konnte erst nach tagelanger Suche eingefangen werden. Bei der Suchaktion mussten Dutzende Bewohner eines Mehrfamilienhauses vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

    leo/sb/dpa

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    Flucht, Bayern, Känguru