17:07 20 Oktober 2020
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    Wegen eines Einsatzes zur Entschärfung einer englischen Fliegerbombe aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges müssen fast 10.000 Menschen in der norditalienischen Stadt Turin am Sonntagmorgen ihre Häuser verlassen.

    Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden zwei Sicherheitszonen um den Einsatzort herum bestimmt: Die rote Zone, deren Einwohner noch vor 9:00 Uhr MEZ in Sicherheit gebracht werden sollten, habe einen Durchmesser von 300 Metern. Die innerhalb der gelben Zone lebenden Einwohner dürften nicht auf die Straße gehen. Zudem seien ihnen davon abgeraten worden, sich in der Nähe von Fenstern aufzuhalten.

    Insgesamt sollen 50.000 Stadteinwohner von den Einschränkungen betroffen werden, die auf die Entschärfungsarbeiten zurückzuführen seien.

    Der Entschärfungseinsatz sei um 9:00 Uhr eingeleitet worden und solle spätestens bis 17:00 Uhr dauern. Das Problem bestehe darin, dass ein Zünder der Bombe beschädigt worden sei. Daher solle ein Zünder eingefroren und der andere mit einem Wasser-Sandstrahl abgeschnitten werden.

    Die Stadtverwaltung schloss zudem den Luftraum über der Stadt und schränkte den öffentlichen sowie den Zugverkehr ein. Der Hauptbahnhof Turin soll erst um 16:30 Uhr geöffnet werden.

    asch/ae

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    Tags:
    Zweiter Weltkrieg, Evakuierung, Entschärfung, Fliegerbombe, Bombe, Turin, Italien