23:35 22 Januar 2020
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    Die Fregatte „Flottenadmiral Kasatonow“ hat am Sonntag im Rahmen der Werftprobefahrt einen Marschflugkörper vom Typ „Kalibr“ aus den Gewässern des Weißen Meeres abgeschossen. „Kalibr“ hat ein bodengestütztes Ziel auf dem Übungsplatz „Tschischa“ im Gebiet Archangelsk getroffen. Das sagte der Sprecher der Nordflotte, Kapitän zur See Wadim Serga.

    „Das Schießen erfolgte im Rahmen der nächsten Etappe der Werftprobefahrt. Die Crew hat mit dem ‚Kalibr‘- Marschflugkörper ein bodengestütztes Ziel auf dem Übungsplatz  ‚Tschischa‘ im Gebiet Archangelsk (Nordrussland – Anm. d. Red.) getroffen“, sagte er vor der Presse.

    Ferner erinnerte Serga daran, dass die Crew der Fregatte erst vor wenigen Tagen Marschflugkörper „Kalibr“ und „Oniks“ auf Überwasserziele abgefeuert habe.  

    „Flottenadmiral Kasatonow“

    Die erste Serienfregatte des Projekts 22350 „Flottenadmiral Kasatonow“ wurde im November 2009 auf der Sewernaja-Werft in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt. Seine Übergabe an die russische Nordflotte ist für Ende 2019 geplant.

    „Kalibr“-Marschflugkörper

    „Kalibr“ ist eine russische Lenkwaffenfamilie. Kalibr wurde in den 1980er Jahren im Konstruktionsbüro „Nowator“ entwickelt und wird vom Rüstungskonzern „Almas-Antei“ hergestellt. Das Lenkwaffensystem ist modular aufgebaut und kann von verschiedenen Startplattformen aus zum Einsatz gebracht werden.

    ns/ae/sna

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    Tags:
    Fregatte Flottenadmiral Kasatonow, Wadim Serga, Übungsplatz Tschischa, Marschflugkörper Kalibr-NK, Nordflotte, Russland