06:19 11 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Nachverhandlung des Koalitionsvertrages, Klimaschutz in entscheidender Phase, Busunfall in Chile

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    Nachrichtenüberblick: Nachverhandlung des Koalitionsvertrages; Klimaschutz tritt in entscheidende Phase; Trump will Anhörung zu Amtsenthebung boykottieren; Maltas Premierminister kündigt Rücktritt für Januar an; Tote bei Busunfall in Chile

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Nachverhandlung des Koalitionsvertrages

    Der designierte SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans pocht auf Zugeständnisse des Koalitionspartners. Er halte die große Koalition auf Dauer nicht für die richtige Kombination, sagte Walter-Borjans mit Blick auf das Bündnis mit CDU und CSU in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Man sei aber drin, man müsse auf dieser Grundlage jetzt sagen, was zu tun sei. Wenn dann eine Blockadehaltung des Koalitionspartners da sei für diese neuen Aufgaben, dann müsse man die Entscheidung treffen, dass es nicht weitergehe, so Walter-Borjans.

    Klimaschutz tritt in entscheidende Phase

    Kurz vor dem Beginn des UN-Klimagipfels in Madrid hat Umweltministerin Svenja Schulze die besondere Bedeutung der kommenden Monate für den Kampf gegen den Klimawandel hervorgehoben. Der internationale Klimaschutz trete in eine entscheidende Phase. Das Pariser Abkommen gibt vor, dass alle Staaten bis zur nächsten Weltklimakonferenz Ende 2020 ihre überarbeiteten nationalen Klimaschutzbeiträge vorlegen müssen, erklärte Schulze. An dem Treffen in Madrid nehmen Delegationen aus 196 Staaten, die EU und internationale Organisationen teil.

    Trump will Anhörung zu Amtsenthebung boykottieren

    Präsident Donald Trumps Anwälte wollen nicht an der für diese Woche geplanten Anhörung im Kongress zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Trump teilnehmen. Die Untersuchung sei dem Präsidenten gegenüber nicht fair und von schweren verfahrensrechtlichen Mängeln geprägt. Das schrieb der Leiter der Rechtsabteilung des Weißen Hauses, Pat Cipollone, in einem von US-Medien zitierten Brief. Der Präsident werde daher nicht an der für Mittwoch geplanten Sitzung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses teilnehmen, hieß es weiter.

    Maltas Premierminister kündigt Rücktritt für Januar an

    Der maltesische Premierminister Joseph Muscat hat in der Krise um den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia seinen Rücktritt für Januar angekündigt. Er werde weiter im Amt sein, bis im Januar ein neuer Vorsitzender seiner Partei gewählt werde, sagte Muscat in einer TV-Ansprache. Er zieht damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Ermordung der regierungskritischen Bloggerin vor mehr als zwei Jahren. Zuvor war ein möglicher Hintermann der Tat angeklagt worden. Demonstranten waren erneut auf die Straße gegangen und hatten den Rücktritt des Premierministers gefordert.

    Tote bei Busunfall in Chile

    Ein Fernbus in Chile hat sich überschlagen und ist rund 30 Meter in die Tiefe gestürzt. Bei dem Unfall in der Nähe der Gemeinde Taltal im Norden des Lands kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, wie chilenische Medien berichteten. Demnach war der Bus am Sonntagabend mit rund 50 Menschen an Bord auf dem Weg von der Stadt Antofagasta im Norden des Andenstaates in die Hauptstadt Santiago de Chile rund 1400 Kilometer weiter südlich. Das Unglück ereignete sich gut 200 Kilometer südlich von Antofagasta. Zahlreiche Rettungsleute und die Feuerwehr waren in der Nacht im Einsatz.

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