01:19 05 Dezember 2020
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    Der 62-jährige Wiener Eckart S. ist auf der Fahrt in einem ICE von Hamburg nach München plötzlich zusammengebrochen. Was in den folgenden 20 Minuten passierte, soll das Rettungs- und Zugpersonal schockiert haben, berichtet das Newsportal „Heute“ am Mittwoch.

    Zuerst mussten sich zwei Ärzte, Polizisten und Zugpersonal durch eine Wand von Gaffern kämpfen, um mit der Reanimation des Herzinfarkt-Opfers beginnen zu können. Dann sollen einige Passagiere angefangen haben, sich über die Situation zu beschweren. Sie seien sehr ungeduldig gewesen und hätten immer wieder gefragt, wann es endlich weitergehe. Auf die Kritik der Polizistin und eines Bundeswehrsoldaten hätten die Gaffer nicht reagiert. Einer der Retter verurteilte dieses Benehmen später als beschämend, andere Fahrgäste sprachen von „Pietätlosigkeit“, schreibt „Heute“.

    Nach einer Stunde Reanimation soll der Fahrgast allerdings vor Ort verstorben sein. Der Zugführer habe die Fahrgäste per Lautsprecher-Durchsage um eine Schweigeminute für den Verstorbenen gebeten und kritisierte diejenigen, die sich derart schlecht in solch einer schlimmen Situation verhalten hätten.

    Zu dem Vorfall war es bereits am Sonntag gekommen, über die Details wurde aber erst am Mittwoch berichtet.

    aa/sb

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    Passagier, Zug, Reaktion, Tod, Wiener, ICE