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    Der Europäische Gerichtshof hat am Mittwoch entschieden, dass der Vertrieb von Essig-Produkten als „Balsamico” aus Deutschland rechtlich zulässig ist.

    „Balsamico” sei kein geschützter Begriff, urteilten die obersten EU-Richter in Luxemburg.

    Vorangegangen war ein Streit zwischen italienischen Herstellern und einem deutschen Unternehmen.

    Seit Jahren verkauft die Firma Balema aus Kehl (Baden-Württemberg) in Deutschland ihre Essigprodukte unter der Bezeichnung „Balsamico“ und „Deutscher Balsamico”.

    Die italienischen Produzenten hatten sich dagegen gestellt und argumentiert, dass die Bezeichnung gegen die in der EU geschützte geografische Angabe „Aceto Balsamico di Modena“ verstoße. Die Richter befanden, bei „Aceto Balsamico di Modena“ gelte der Schutz nur für die Bezeichnung als Ganzes.

    jeg/mt/dpa

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    Tags:
    Luxemburg, Urteil, Produkte, Europäischer Gerichtshof EuGH