17:56 25 Januar 2020
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    Zehn Menschen sind in der syrischen Provinz Aleppo beim Beschuss durch Terroristen getötet worden. Dies teilte Generalmajor Juri Borenkow, Leiter des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, mit.

    Beschossen wurde demnach ein Sportklub in der Stadt Tall Rifaat (auch Tel Rifat) in der nordsyrischen Provinz Aleppo.

    „Es wurde vom südöstlichen Rande der Ortschaft Kaljibrin aus 120-mm-Granatwerfern gefeuert“, präzisierte Borenkow am späten Mittwochabend.

    Kinder unter den Toten

    Bei dem Beschuss wurden ihm zufolge zehn Menschen, darunter auch acht Kinder, getötet. 13 weitere wurden verletzt. Zwei von ihnen seien in schwerem Zustand.

    Auch Wohnhaus beschossen

    Am 3. Dezember hatten Borenkow zufolge Kämpfer der Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ (früher „Dschebhat an-Nusra“*) ein Wohnhaus in der Ortschaft Al-Wadihi südlich der Stadt Aleppo beschossen. Bei dem Raketenbeschuss kam ein sechs Jahre alter Junge ums Leben. Seine Mutter und zwei Brüder wurden verletzt.

    24-Stunden-Bilanz

    Laut gestrigen Aussagen von Borenkow wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden in der Idliber Deeskationszone 40 Fälle von Beschuss registriert. In der Provinz Aleppo wurden demnach sechs Ortschaften beschossen, zwölf in Latakia, sechs in der Provinz Hama und acht in der Provinz Idlib.

    *Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten 

    ak/sb

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    Tags:
    Kinder, Tote und Verletzte, Russland, Versöhnungszentrum, Dschebhat an-Nusra, Terroristen, Aleppo, Syrien