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    In Thüringen und Nordrhein-Westfalen ist am Donnerstag die Bundespolizei mit einer Razzia gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen.

    Laut einem Sprecher der Bundespolizeiinspektion sei eine 55-jährige Chinesin die Hauptverdächtige. Sie soll circa 25 Landesleuten geholfen haben, Visa nach Deutschland zu erschleichen. Dafür habe die Frau jeweils zwischen 20.000 und 200.000 Euro erhalten.

    Durchsuchungen

    Im Zuge der Ermittlungen wurden am Donnerstagmorgen Wohn- und Geschäftsräume im thüringischen Bad Liebenstein und im nordrhein-westfälischen Hennef durchsucht. Zunächst hatte der MDR Thüringen über die Razzia berichtet.

    Deutscher unter Beschuldigten

    Zu den Beschuldigten gehört darüber hinaus ein 40 Jahre alter Deutscher. Ein Haftbefehl lag den Angaben zufolge noch nicht vor. Das Amtsgericht Gera habe allerdings verfügt, dass Vermögenswerte von 1,1 Millionen Euro beschlagnahmt würden, hieß es.

    Der Einsatz dauerte am Vormittag noch an.

    ak/sb/dpa

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    Tags:
    Razzia, Schleuser, Thüringen, NRW, Deutschland