19:14 03 Juni 2020
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    Bei dem Schützen auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im US-Bundesstaat Florida, der am Freitag drei Menschen getötet und acht weitere verletzt hat, handelt es sich um einen Soldaten der saudi-arabischen Luftwaffe. Er befand sich auf dem Stützpunkt zur Ausbildung, erklärte Floridas Gouverneur Ron DeSantis vor Journalisten.

    Der Schütze feuerte laut Reuters in einem Schulungsraum auf dem Militärgelände mit einer Pistole um sich, bevor er von Einsatzkräften erschossen wurde. Das FBI habe nun die Leitung der Ermittlungen übernommen.

    US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, der saudische König Salman habe ihn angerufen, um sein Beileid auszudrücken. Der König habe den „barbarischen“ Angriff verurteilt. Der Täter stehe nicht für die Menschen Saudi-Arabiens, die „das amerikanische Volk lieben“, zitierte Trump den König weiter.

    „Es hätte noch sehr viel schlimmer kommen können“, sagte ein Vertreter der US-Marine. Auch Gouverneur DeSantis betonte, durch das rasche und beherzte Eingreifen der Beteiligten vor Ort seien viele Menschenleben gerettet worden. Es sei nun auch an der saudischen Regierung, die Opfer zu unterstützen, forderte er. „Sie sind hier etwas schuldig.“

    Nach bislang unbestätigten US-Medienberichten untersuchen die Behörden, ob die Tat einen terroristischen Hintergrund haben könnte. Gouverneur DeSantis sagte nur: „Klar ist, wenn ein ausländischer Staatsbürger involviert ist, vor allem aus diesem Teil der Welt, dann sind die Ermittlungen natürlich anders.“

    Am Freitag schoss ein Mann auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im US-Bundesstaat Florida mit einer Pistole um sich. Er tötete dabei drei Menschen und verletzte acht weitere. Der Täter wurde anschließend von den Einsatzkräften erschossen.

    ta/gs

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    Tags:
    Amokschütze, Florida, US-Militärstützpunkt