07:04 22 Januar 2020
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    Die Türkei hat elf frankreichstämmige Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“* in ihre Heimat zurückgeschickt, teilte die Agentur Anadolu am Montag unter Verweis auf das türkische Innenministerium mit.

    „Nach Frankreich wurden elf IS-Terroristen abgeschoben“, heißt es.

    Damit stieg die Anzahl der von der Türkei ausgewiesenen Menschen mit mutmaßlichen Terrorverbindungen auf 71.  

    Anfang November hatte die Türkei damit begonnen, inhaftierte ausländische IS-Angehörige in ihre Heimatländer abzuschieben. In diesem Zeitraum wurden bereits IS-Anhänger aus den USA, Deutschland, Großbritannien und Australien in ihre Heimat abgeschoben.

    Ankara wies mehrere deutschstämmige IS-Anhänger aus

    Am 14. November traf eine siebenköpfige deutsch-irakische Familie nach ihrer Abschiebung aus der Türkei in Berlin Tegel ein. Am nächsten Tag kamen zwei angebliche IS-Anhängerinnen aus der Türkei in Frankfurt an.

    Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hat versichert, die deutschen Behörden würden gewährleisten, dass von Islamisten und mutmaßlichen IS-Anhängern, die die Türkei abschiebt, keine Gefahr ausgehe. Diese Menschen würden im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum von Bund und Ländern einer Sicherheitsbewertung unterzogen.

    *Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

    ns/ae

     

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    Tags:
    Angela Merkel, Innenministerium, Kämpfer, Terrormiliz Daesh, Agentur Anadolu, Frankreich, Deutschland, Türkei