20:36 30 März 2020
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    Der neue Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Rafael Grossi hat Sputnik seine Meinung über die Serie „Chernobyl“ geäußert, die über die Havarie in dem Atomkraftwerk zur Zeit der Sowjetunion berichtet. Laut Grossi darf man nicht vergessen, dass es sich dabei nicht um eine Doku handelt.

    „Das ist eine interessante Serie. Das ist aber eine Fiktion, die auf realen Ereignissen basiert. Man darf nicht vergessen, dass es sich dabei nicht um eine Doku handelt. Die Menschen verwechseln diese Dinge oft“, sagte Grossi.

    Die Havarie von Tschernobyl rufe immer wieder Interesse in der Gesellschaft hervor und werde von den Menschen weltweit nicht vergessen, da es eine „große und dramatische Episode in der Geschichte“ gewesen sei. Die Menschheit habe von der Havarie gelernt.

    „Der einzige positive Moment an den Havarien ist, dass sie uns eine Lehre erteilen. Dank einem Vorfall können weitere vermieden werden“.

    Seit dieser Havarie habe die Atomsicherheit einen Fortschritt gemacht. „Es geht um ein anderes Land. Das ist keine Sowjetunion mehr. Die Sicherheit von Atomanlagen hat sich stark verbessert“, sagte Grossi.

    Die fünfstellige Miniserie von HBO und Sky Atlantic „Chernobyl“ erzählt über die verheerende Explosion im Atomkraftwerk Tschernobyl, zu der es in der ukrainischen Stadt Prypjat im April 1986 kam.

    Diese dramatische Geschichte hat in der Filmdatenbank IMDb „Game of Thrones“ überholt und zur am besten bewerteten Serie aller Zeiten geworden.

    om/gs

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    Tags:
    AKW, Havarie, Serie, Tschernobyl, IAEA (IAEO), Rafael Grossi