17:41 17 Januar 2020
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    Der Hauptverdächtige im Fall der tödlichen Attacke auf einen Feuerwehrmann am Freitagabend in Augsburg war laut dem Augsburger Kripochef Gerhard Zintl in den vergangenen Jahren schon mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten.

    Es seien jugendtypische Delikte gewesen, unter anderem auch Körperverletzung, sagte Zintl am Montag. Sieben junge Männer wurden mittlerweile festgenommen, darunter auch der 17 Jahre alte Hauptverdächtige, gegen den wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird. Den übrigen sechs werde Beihilfe zum Totschlag und gemeinschaftlich begangene Körperverletzung vorgeworfen.

    Tödlicher Übergriff auf Feuerwehrmann in Augsburg

    Nach Angaben der Polizei waren am Freitagabend zwei befreundete Ehepaare am Königsplatz in Augsburg mit einer siebenköpfigen Gruppe junger Männer aneinandergeraten. Den beiden Ehemännern wurde jeweils ein Schlag auf den Kopf versetzt.

    Der 49-Jährige starb rund 50 Minuten nach dem verhängnisvollen Schlag vor Ort im Notarztwagen. Sein 50 Jahre alter Freund wurde massiv im Gesicht verletzt.

    Die Ehefrauen blieben körperlich unversehrt. Wegen ihres Schocks konnte aber die Frau des verstorbenen Feuerwehrmannes zunächst nicht befragt werden.

    Hauptverdächtiger festgenommen

    Das bayerische Innenministerium teilte am Sonntag mit, den Hauptverdächtigen sowie einen Mittäter festgenommen zu haben. Bei dem mutmaßlichen Haupttäter handle es sich um einen in Augsburg geborenen 17-Jährigen mit deutscher und weiteren Staatsangehörigkeiten.

    Der zweite Festgenommene ist ebenfalls in Augsburg geboren, 17 Jahre alt und habe eine südeuropäische Staatsbürgerschaft. Die Ermittlungen zu den weiteren Gruppenmitgliedern laufen laut dem Innenministerium weiter.

    Nach jüngsten Informationen sind inzwischen alle Mitglieder der Gruppe festgenommen worden.  

    sm/gs/dpa

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    Tags:
    Augsburg, Delikt, Attacke