06:52 22 Januar 2020
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    Gut vier Wochen nach der Tötung eines Seniors während der Anti-Regierungsproteste hat die Hongkonger Polizei drei Männer und zwei Frauen festgenommen. Die jungen Leute sind zwischen 15 und 18 Jahren alt und stehen im Verdacht, den 70-Jährigen mit einem Ziegelstein tödlich am Kopf verletzt zu haben.

    Die Jugendlichen wurden am Freitag in Gewahrsam genommen. Ihnen wird auch die Teilnahme an den Unruhen zur Last gelegt.

    Ein älterer Mann war am 13. November bei einer Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und Anwohnern von einem Stein am Kopf getroffen worden und später im Krankenhaus seiner Verletzung erlegen. Er hatte als Reinigungskraft gearbeitet und war während seiner Mittagspause nach draußen gegangen, um Videos und Fotos zu machen.

    Die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong dauern seit einem halben Jahr an. Auslöser war ein umstrittenes Auslieferungsgesetz an China, das die Hongkonger Regierung im Oktober zurückgenommen hat. Dennoch kommt es immer wieder zu neuen Protesten.

    Seit Juni gab es in Hongkong insgesamt mehr als 900 Kundgebungen und Protestmärsche mit gewaltsamen Ausschreitungen und fast 6000 Festnahmen. Gegen 932 Demonstranten wurden Anklagen erhoben.

    leo/ae

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    Tags:
    Auslieferung, China, Polizei, Minderjährige, Jugendliche, Mann, Tötung, Proteste, Hongkong