06:40 22 Januar 2020
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    Die mexikanischen Behörden haben auf einer Farm im westlichen Bundesstaat Jalisco in mehrwöchiger Arbeit die sterblichen Überreste von insgesamt 50 Menschen geborgen.

    Wie die lokale Zeitung „Milenio“ am Samstagabend (Ortszeit) berichtete, sei die Identität von 13 der Opfer bereits festgestellt worden. Dabei handele es sich um zwölf Männer und eine Frau. Alle seien zuvor als vermisst gemeldet worden.

    Horrorfund

    Die Ermittler waren bereits im November nach Aussagen von Verdächtigen bei Polizeivernehmungen auf diese Stätte gestoßen und hatten mit der Exhumierung auf dem Bauernhof in El Mirador südlich von Guadalajara begonnen, heißt es. Die Hintergründe der Tat würden noch geklärt.

    Gewaltkriminalität in Mexiko 

    Mexiko ist seit Jahren mit einem massiven Problem mit Gewaltkriminalität konfrontiert. Allein im vergangenen Jahr wurden in dem 130-Millionen-Einwohner-Land mehr als 36.000 Morde registriert - also fast 100 pro Tag. Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressungen verwickelt sind. Die meisten Verbrechen in Mexiko werden nie geahndet. Mehr als 40.000 Menschen in Mexiko gelten als vermisst. Meistens werden sie von kriminellen Banden verschleppt. Viele der Verschwundenen dürften längst tot sein.

    ns/ae/dpa

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    Tags:
    Zeitung Milenio, Farm, Leichen, Kriminalität, Mexiko