15:58 23 Januar 2020
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    In der Pariser Region Île-de-France ist es am Montag zu einem Stau mit einer Länge von mehr als 600 Kilometern gekommen, wie der TV-Sender „BFMTV“ berichtet.

    Um 08:30 Uhr wurde demnach ein über 600 Kilometer langer Stau registriert. Die Situation werde durch Regenfälle erschwert.

    Später wurde berichtet, dass dieser Stau eine Gesamtlänge von 628 Kilometern erreicht habe.

    Der TV-Sender berichtet, dass der Rekordstau mit einer Länge von 631 Kilometern am 9. Dezember registriert worden ist.

    Der Durchschnitt für diese Tageszeit liegt dem TV-Sender zufolge normalerweise bei 200 bis 350 Kilometern. 

    Verkehrschaos

    Grund für den Verkehrskollaps ist der Streik im öffentlichen Verkehr, der sich gegen die geplante Rentenreform in Frankreich richtet. Viele Nahverkehrszüge und U-Bahnen fallen bislang in der französischen Hauptstadt aus. Auch der öffentliche Fernverkehr sei betroffen.

    Proteste in Frankreich

    Massive Streiks gegen die geplante Rentenreform des Staatschefs Emmanuel Macron hatten am 5. Dezember Frankeich erschüttert. Hunderttausende Menschen gingen zum Generalstreik auf die Straße. Der öffentliche Verkehr war fast komplett lahmgelegt. Die  meisten Metro-Linien wurden nicht bedient, Bahnhöfe waren geschlossen. Es kam zu Krawallen und Protesten.

    Mit der Rentenreform will die französische Regierung Privilegien für bestimmte Berufsgruppen wie die Eisenbahner auf längere Sicht abschaffen. Außerdem will die Regierung Anreize geben, länger zu arbeiten.

    ak/ae

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    Tags:
    Streik, Proteste, Stau, Verkehr, Paris, Frankreich