06:03 24 Januar 2020
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    Mindestens 18 Menschen sind am Mittwoch bei einem Erdbeben in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua unter Verweis auf die örtliche Behörde für Verhinderung und Beseitigung von Notsituationen.

    Das Erdbeben der Stärke 5,2 ereignete sich am Mittwoch um 08:14 Uhr (01:14 Uhr MEZ) im Gebiet Zizhong des Stadtbezirks Neijiang. Das Epizentrum des Erdbebens lag in einer Tiefe von 14 Kilometern. Zuvor wurden neun Verletzte gemeldet.

    ​Nach Angaben der Behörde wurden alle Verletzten ins Krankenhaus gebracht, fünf von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand.

    Es wird berichtet, dass die Rettungsaktion zum gegenwärtigen Zeitpunkt beendet sei, insgesamt hätten mehr als 6000 Menschen daran teilgenommen. Die Stromversorgung im betroffenen Gebiet wurde wiederhergestellt, 780 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

    Die Provinz Sichuan ist eine der erdbebengefährdetsten Regionen in China. Erdstöße treten hier regelmäßig auf. Im Mai 2008 ereignete sich das stärkste Erdbeben der Stärke 8. Damals starben 87.150 Menschen oder wurden vermisst, 374.000 wurden verletzt, Millionen Menschen waren obdachlos. Der wirtschaftliche Schaden überstieg eine Billion Yuan (ca. 128,4 Milliarden Euro).

    ek/sb/sna

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    Tags:
    Obdachlose, Stromversorgung, Verletzte, Erdbeben, Xinhua, China