06:43 24 Januar 2020
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    Nachrichtenüberblick: Demokratische Präsidentschaftsbewerber wollen Trumps Amtsenthebung; Sanktionsgesetz gegen Nord Stream 2; GroKo weiter am Wanken;  VW soll in Australien Millionenstrafe zahlen; EU-Haushaltskommissar Hahn fordert mehr Geld von Deutschland

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Demokratische Präsidentschaftsbewerber wollen Trumps Amtsenthebung

    Nach dem historischen Impeachment-Votum im US-Repräsentantenhaus haben mehrere demokratische Präsidentschaftsbewerber eine Amtsenthebung von US-Präsident Donald Trump am Ende des anstehenden Verfahrens gefordert. Bei ihrer sechsten Fernsehdebatte in der Nacht in Los Angeles beklagten die Präsidentschaftsanwärter der Demokraten, Trump sei höchst korrupt und moralisch untauglich für das Amt. Der linke Senator Bernie Sanders warf dem Präsidenten vor, dieser sei ein krankhafter Lügner und führe eine der korruptesten Regierungen in der Geschichte der USA.

    Sanktionsgesetz gegen Nord Stream 2

    Die USA wollen noch heute Sanktionen gegen Firmen im Zusammenhang mit dem Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 erlassen. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump werde das Gesetzespaket zum Verteidigungshaushalt bei einer Zeremonie am Freitagabend auf der Luftwaffenbasis Andrews bei Washington unterzeichnen. Das Sanktionsgesetz gegen Nord Stream 2 ist Teil dieses Gesetzespakets und tritt mit Trumps Unterschrift in Kraft. Die USA wollen Nord Stream 2 damit auf den letzten Metern noch stoppen. Der Kreml geht allerdings nicht davon aus, dass die Fertigstellung der Pipeline von Russland nach Deutschland noch zu verhindern ist.

    GroKo weiter am Wanken

    CDU-Bundesvize Thomas Strobl hat die SPD mit scharfen Worten aufgefordert, sich wieder stärker der Regierungsarbeit in der GroKo zu widmen. Er hoffe, dass dieser Selbstfindungsprozess schleunigst beendet werde, sagte Strobl, der in Baden-Württemberg Vize-Regierungschef und Innenminister ist, der Deutschen Presse-Agentur. Noch ist er es nicht, wie man jeden Tag lesen und sehen kann. Die SPD-Führung unter Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sollte sich die Weihnachtszeit nehmen, um den Selbstfindungsprozess zu beenden.

    VW soll in Australien Millionenstrafe zahlen

    Ein Gericht in Australien hat Volkswagen im Abgasskandal zu Strafen von 125 Millionen australischen Dollar, rund rund 77,5 Mio Euro verurteilt. Der deutsche Autobauer habe gegen das Verbrauchergesetz des Landes verstoßen, hieß es heute zur Begründung. Nach Angaben der Verbraucherschutzbehörde ACCC handelt es sich um die bislang höchste Gerichtsstrafe für einen solchen Verstoß in Australien. Volkswagen teilte mit, das Unternehmen werde in den kommenden Wochen prüfen, ob es die Entscheidung des Gerichts anfechten wird.

    EU-Haushaltskommissar Hahn fordert mehr Geld von Deutschland

    In der Debatte über den neuen Haushaltsrahmen der EU-Kommission hat Haushaltskommissar Johannes Hahn die Forderungen der Brüsseler Behörde bekräftigt und mehr Einsatz der Bundesregierung gefordert. Die Deutschen verdanken, wie auch die übrigen EU-Länder, ihren Wohlstand auch der EU, etwa durch strategische Investitionen und Initiativen, die kein Land allein durchführen könnte, sagte Hahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Jetzt müssten sie alle zeigen, was ihnen Europa wert sei.

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    Tags:
    Impeachment, EU-Haushalt, Johannes Hahn, Australien, Volkswagen, Große Koalition (GroKo), GroKo, Nord Stream 2