18:55 25 Januar 2020
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    Ein Gericht in den USA hat einen Mann zu 16 Jahren Haft verurteilt, der eine Regenbogenflagge verbrannt hatte, berichten amerikanische Medien.

    Der Vorfall ereignete sich im Juni 2019 vor der Ames United Church of Christ im US-Bundesstaat Iowa. Der 30-jährige Adolfo Martinez hatte die Fahne von der liberalen Kirchenfassade entfernt und vor einem Stripklub verbrannt, weil er Homosexualität ablehnt. Dafür wurde er dann von der Polizei verhaftet, der er seine Tat gestand.

    Das Gericht hat am Donnerstag das Strafmaß verkündet. Seine Aktionen wurden als Hassverbrechen gegen die LGBTQ-Gemeinschaft gewertet, die Strafe dafür sei 15 Jahre Haft. Zusätzlich müsse Martinez für ein Jahr ins Gefängnis wegen des unverantwortlichen Einsatzes von Sprengstoff oder Feuer, und zudem für 30 Tage wegen Schikane.

    Der Mann habe indes keine Reue gezeigt. „Es war mir eine Ehre, das zu tun. Es war ein Geschenk vom Lord“, sagte Martinez in einem Interview mit lokalen Medien kurz nach seiner Festnahme.

    Martinez drohten zunächst eigentlich nur bis zu 6 Jahren Haft. Aber weil das Gericht ihn als Wiederholungstäter angesehen habe, sei eine längere Haftstrafe gegen ihn verhängt worden.

    aa/mt

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    Tags:
    Haft, Verbrennung, Regenbogenflagge, LGBT, USA