07:01 28 November 2020
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    Der in den sozialen Medien als „Yo Oli“ bekannte Youtuber aus Berlin ist am Freitag zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

    Das Landgericht in Berlin begründete das Urteil damit, dass der 25-Jährige die Unreife seines Opfers ausgenutzt habe. Er soll gewusst haben, dass die Schülerin noch keine 16 Jahre alt war, und trotzdem einvernehmliche sexuelle Handlungen vorgenommen haben.

    Von weiteren Vorwürfen wurde der Mann freigesprochen. Laut dem Vorsitzenden Richter hat sich die Anklage im Wesentlichen nicht bestätigt.

    Außerdem muss der Youtuber nach dem Urteil 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 30 Stunden sexualpädagogische Einzelgespräche führen.

    Ihm wurde zunächst zur Last gelegt, drei Mädchen im Alter von jeweils 13, 14 und 16 Jahren in sein Auto gelockt und missbraucht zu haben. Als Vorwand schlug er vor, gemeinsam mit ihnen ein Video für einen seiner Kanäle in den sozialen Medien zu drehen. Zur Angeklage waren ursprünglich fünf Fälle gekommen.

    Zur Verurteilung kam es vereinzelt im Missbrauchsfall einer damals 13-jährigen Schülerin. Dem Gericht zufolge behauptete sie gegenüber dem Youtuber, 15 Jahre alt zu sein.

    jeg/sb/dpa

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    Verurteilung, YouTube, sexueller Missbrauch, Berlin