01:21 20 Januar 2020
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    Mehr als zwei Tonnen Dieselkraftstoff sind infolge eines Bootsunglücks in den Meeresraum der ecuadorianischen Galapagos-Insel San Cristobal gelangt. Dies berichtete die Administration des Nationalparks der Galapagos-Inseln via Twitter.

    „Der Nationalpark hat zusammen mit der ecuadorianischen Marine Schutzbarrieren errichtet und ölabsorbierende Mittel eingesetzt, um das Umweltrisiko, das durch den Untergang des „Orca“-Frachtkahns mit 600 Gallonen (umgerechnet circa 2300 Liter) Dieselkraftstoff verursacht wurde, zu minimieren“, hieß es im Twitter-Account des Parks.

    ​Nach Angaben des Rettungsdienstes der Galapagos-Inseln wurde ein Notfallkomitee einberufen, um die Reaktion zu koordinieren. Die Regierung ergreift alle möglichen Maßnahmen, um die Folgen des Unfalls zu beseitigen.

    Der Umweltminister Ecuadors, Raul Ledesma Huerta, betonte seinerseits auf Twitter, dass alle Ressourcen mobilisiert worden seien, um die Folgen des Unfalls einzudämmen. Er habe außerdem eine Untersuchung eingeleitet, um die Verantwortlichen für das Ereignis zu finden und zu bestrafen.

    Der Frachtkahn „Orca“ sank am Sonntag an einem kleinen Pier vor der Insel San Cristobal, als ein Kran beim Verladen eines Containers zusammengebrochen und dieser auf das Schiff gestürzt war, berichtete die ecuadorianische Zeitung „El Comercio“. Die Besatzungsmitglieder konnten ins Meer springen, um sich zu retten. Ein Mensch wurde verletzt.

    Die Galapagos-Inseln zählen seit dem Jahr 1978 zum Unesco-Weltnaturerbe. Der Archipel gehört politisch zum etwa 1000 Kilometer entfernten Ecuador. Zu den bekanntesten „Einwohnern“ der Insel gehören die sogenannten „Galapagos-Riesenschildkröten“.

    dg/ae

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    Tags:
    Ecuador, Geografie, Galapagos-Inseln