21:32 21 Januar 2020
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    Auf der Donau in Serbien ist am Montag ein Boot mit Migranten gekentert. Sechs Personen, unter ihnen zwei Kinder, wurden als vermisst gemeldet, teilt die serbischen Nachrichtenagentur Tanjug unter Berufung auf die Polizei in der nordserbischen Grenzstadt Sombor mit.

    Das Unglück ereignete sich am frühen Montagmorgen im Dorf Karavukovo, 40 Kilometer südlich von Sombor. Die Donau bildet in diesem Abschnitt die natürliche Grenze zwischen Serbien und Kroatien. 

    Die Migranten wollten laut dem Tanjug-Bericht unter Umgehung der Grenzkontrollen ins EU-Land Kroatien gelangen. Die Leichen von zwei vermissten Frauen seien bereits aus dem Wasser der Donau geborgen worden. Nach den anderen Vermissten werde weiter gesucht. 

    Serbien und sein westliches Nachbarland liegen auf der sogenannten Balkanroute für Flüchtlinge und Migranten aus Nahost und Südasien.

    Die Route ist inzwischen schwer passierbar. Nach den großen Flüchtlingswanderungen im Jahr 2015 haben die südosteuropäischen Länder ihren Grenzschutz stark ausgebaut. Ungarn errichtete nahezu an seiner gesamten Grenze zu Serbien und Kroatien einen Zaun mit Warmbildkameras und Warnvorrichtungen. Seitdem haben sich die Fluchtrouten nach Westeuropa geografisch weit aufgefächert. 

    ta/dpa

     

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    Tags:
    Migranten, Serbien, Donau