17:46 25 Januar 2020
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    Ein russisches Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ Su-57 ist am Dienstag in der Region Chabarowsk im Fernen Osten abgestürzt. Dies teilten lokale Behörden mit.

    Der Vorfall ereignete sich laut einem Sprecher der Sicherheitsbehörden 120 Kilometer vom Flughafen Dsjomki entfernt in der Stadt Komsomolsk am Amur in der Region Chabarowsk. Die Maschine gehört dem Gagarin-Flugzeugbau-Betrieb in Komsomolsk am Amur. Bei dem abgestürzten Flugzeug handele es sich um keine Militärmaschine.

    Was ist los?

    „Es ist zu einer Havarie gekommen, der Pilot konnte sich katapultieren“, so ein Sprecher der Regierung der Region Chabarowsk.

    Der Pilot sei am Leben. Der Unfall ereignete sich demnach während eines Triebwerktests.

    „Man testete das Triebwerk, der Pilot konnte sich katapultieren, er wurde von einem Hubschrauber des Betriebs geborgen und zum Betrieb gebracht“, so die Quelle.

    Mögliche Absturzursachen

    Hauptversionen des Absturzes sind ein Defekt und ein Fehler bei der Flugzeugsteuerung. Die Spezialisten begannen mit der Blackbox-Suche. Eine Sonderkommission wurde bereits eingerichtet, die zu den Ursachen der Havarie ermitteln soll.

    Meinung von Militärexperten

    Der ehemalige Kommandeur der vierten Armee der Luftstreitkräfte und Luftabwehr, Generalleutnant Waleri Gorbenko, äußerte sich zum Flugzeugabsturz. Seiner Meinung nach wurde die Maschine im Maximalzustand getestet.

    „Jedes Flugzeug wird vor der Übergabe an die Truppen gründlich mittels spezieller Programme geprüft, die es ermöglichen, die Funktionsfähigkeit all seiner Systeme zu bestimmen.“

    „Während des Flugtests des Triebwerks wird es mit maximalen Betriebsarten und Anstellwinkeln getestet“, sagte er gegenüber Sputnik. Geprüft würden die Elektronik, die Ansaugöffnungen und andere Systeme.

    Su-57 (T-50)

    2001 startete das Programm der russischen Streitkräfte zur Entwicklung eines Jagdflugzeuges der fünften Generation. Damals war die Maschine unter der Werksprototypenbezeichnung Suchoi T-50 bekannt. 2017 erklärte der Oberkommandierende der russischen Luftstreitkräfte Wiktor Bondarew, dass die Serienbezeichnung der Kampfmaschine nun Su-57 lauten werde.

    ak/ae/sna

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    Fehler, Pilot, Absturz, Su-57, Chabarowsk, Russland