13:56 15 Juli 2020
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    Der ukrainische Geheimdienst SBU weist Berichte zurück, laut denen vier seiner Mitarbeiter an der Grenze zum EU-Land Ungarn grausam getötet worden sind. Das Nachrichtenportal Strana.ua hatte am Montagabend berichtet, dass die SBU-Agenten in der westukrainischen Region Transkarpatien gefoltert und erschossen worden seien.

    Wie das Portal unter Berufung auf einen nicht näher bezeichneten SBU-Sprecher berichtete, waren drei Offiziere aus Kiew und ein örtlicher Kollege bei einem Geheimeinsatz gegen Schmuggler in eine tödliche Falle getappt.

    Ihre Leichname seien vor zwei Wochen mit Folterspuren und Schusswunden entdeckt worden.

    SBU-Sprecherin Jelena Gitljanskaja wies diese Informationen als falsch zurück.

    „Geehrte Journalisten, verbreitet bitte keine Falschmeldungen über die ‚Erschießung einer SBU-Gruppe in Transkarpatien‘. Das ist reiner Quatsch“, schrieb sie bei Facebook.

    Vor rund vier Jahren hatten sich bewaffnete Anhänger der rechtsextremen Bewegung „Rechter Sektor“ in Transkarpatien ein erbittertes Gefecht mit den Sicherheitskräften geliefert. Nach Behördenangaben wurde mindestens ein Zivilist getötet. Vier weitere Zivilisten und sechs Sicherheitskräfte wurden verletzt. Der „Rechte Sektor" berichtete von zwei Toten in den eigenen Reihen.

    leo/ae

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    Tags:
    Tod, Folter, Geheimdienst, Schmuggler, Rumänien, Ungarn, Ukraine