18:59 18 Januar 2020
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    Die Kämpfer der Terrormilizen „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS)* und „Dschabhat an-Nusra“* verschieben sich laut dem Berater des Regierungschefs der Übergangsregierung im Osten Libyens, Aref Ali Nayed, von Syrien nach Libyen.

    „Es tauchten (Anfang der Woche – Anm.d.Red.) glaubwürdige Berichte auf, dass die islamischen Kämpfer der al-Nusra, IS  und verschiedener Gruppierungen aus Syrien über Misrata nach Libyen gebracht werden, um gegen die Libysche nationale Armee (LNA) zu kämpfen“, sagte Aref Ali Nayed.

    Libyen-Krise

    Seit dem Sturz und der Ermordung des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 steckt das Land in einer tiefen Krise. In Libyen ist eine Doppelherrschaft entstanden: Einerseits das gewählte Parlament in Tobruk im Osten des Landes, andererseits die mit Unterstützung der Uno und der EU gebildete Regierung des Nationalen Einvernehmens mit Fayiz as-Sarradsch an der Spitze.

    Die Behörden im Osten des Landes handeln unabhängig von Tripolis und arbeiten mit der Libyschen Nationalen Armee unter Führung von Marschall Chalifa Haftar zusammen. Letzterer versucht seit April dieses Jahres, Tripolis zu erobern.

    Konflikt in Syrien

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terroristengruppe IS * („Islamischer Staat“*) in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Gebieten des Landes werden die Aufräumungsarbeiten fortgesetzt. Gegenwärtig stehen eine politische Einigung, die Wiederherstellung Syriens und die Rückkehr der Flüchtlinge im Vordergrund.

    *Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten.

    sm/gs

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    Tags:
    Terroristen, Syrien, Libyen