18:43 25 Januar 2020
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    In der ukrainische Stadt Prypjat ist zum ersten Mal seit der Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl ein Weihnachtsbaum aufgestellt worden. Dies berichtet der TV-Sender ZIK am Mittwoch.

    An der Festveranstaltung nahmen ehemalige Einwohner der Stadt teil – viele kamen speziell  in die verlassene Stadt in der Sperrzone,  um Schmuck und ihre Kinderfotos an dem Baum anzubringen.

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    Публикация от CHERNOBYL INFOCENTER (@chernobyl_infocenter)

    Im Juli hatten der ukrainische Präsident Wladimir Selenski und der Top-Manager der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) Anton Ussow Maßnahmen verkündet, durch welche die Sperrzone um das explodierte Atomkraftwerk für Touristen zugänglicher werden soll.

    Tschernobyl-Katastrophe 1986

    Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion der Reaktor 4. Das Dach des Gebäudes wurde zerstört und Tonnen hochradioaktiver Trümmer kilometerweit verstreut. Der unmittelbaren Explosion fielen 31 Menschen zum Opfer. Tausende Menschen kämpfen bis heute mit den Spätfolgen der Katastrophe – wie beispielsweise die so genannten Liquidatoren, die anfangs mit bloßen Händen radioaktive Trümmer wegräumten – und zum anderen Einwohner der früheren Stadt Prypjat, in der zum Zeitpunkt des Super-GAU mehr als 40.000 Menschen lebten, darunter fast ein Viertel Kinder. Sie mussten damals innerhalb weniger Stunden die Stadt verlassen.

    sm/gs

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    Weihnachtsbaum, Tschernobyl