20:48 21 Januar 2020
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    Eine Einwohnerin des US-Bundesstaates Kalifornien hat eine in Mexiko hergestellte Creme gegen Pigmentflecken benutzt und sich mit Methylquecksilber vergiftet, berichtet das Portal MedicalXpress.

    Laut der Studie soll die Frau das kosmetische Mittel sieben Jahre lang zweimal täglich aufgetragen haben. Sie suchte den Arzt auf, nachdem sie unwillkürliche Muskelbewegungen bei sich beobachtete und Muskelschwäche in Armen und Schultern empfand. Zwei Wochen nach dem Therapiebeginn verschlechterte sich ihr Sehvermögen. Sie bekam ein instabiles Gangbild und auch Redestörungen. Als Ursache wurde zuerst eine Quecksilbervergiftung diagnostiziert.

    Die in solchen Fällen übliche Behandlung erwies sich aber als ergebnislos. Es stellte sich heraus, dass die Intoxikation durch Methylquecksilber ausgelöst worden war.

    Diese Verbindung kann zu erheblichen Gesundheitsschäden führen. Das Nervensystem der Patientin ist nun geschädigt und ihre Ernährung erfolgt nur über die Sonde.

    Wie der Autor der Studie, Dr. Paul Blanc, von der University of California in San Francisco, sagt, können kosmetische Bleichmittel Quecksilber enthalten. Die Vergiftung mit Methylquecksilber sei der erste solche Fall seit 50 Jahren in den USA.

    Die Forscher mahnen dazu, kosmetische Produkte von bewährten Herstellern zu kaufen und Mittel ohne Etikett mit ausführlichen Inhaltsangaben zu meiden.

    ls/mt

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    University of California, MedicalXpress, Mexiko, USA