20:40 24 Januar 2020
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    Das Hochwasser in Venedig hat große Schäden am Markusdom verursacht. Die Kosten belaufen sich nach Angaben des Portals „Travel and Leisure” auf rund 5,5 Millionen Dollar.

    Wegen der Rekordflut im November blieb die Basilika eine Woche lang geschlossen. Das Ausmaß der Schäden ist laut dem Hauptverwalter Carlo Alberto Tesserin in der Tat größer als wahrgenommen. Die Touristen, die nach Venedig kommen, um das Hochwasser zu sehen, und einen Tag danach den Markusdom besuchen, meinen, alles wäre doch in Ordnung, doch die Realität sehe anders aus.

    Die Krypta des Markusdoms stand 24 Stunden lang komplett unter Wasser. Besonders schädlich für Materialien der Basilika-Räume sei das Salz, so der technische Direktor des Kirchengemeinderats der Basilika, Giuseppe Maneschi: Es werde von den Marmorsäulen, dem Gestein und Mosaiken absorbiert und kristallisiert dann aus. Die Spuren davon finde man sogar in einer Höhe von 12 Metern.

    Notstand im November

    Die Regierung in Rom hatte angesichts des Rekord-Hochwassers in Venedig im November den Notstand über die Lagunenstadt verhängt und 20 Millionen Euro für Soforthilfen bewilligt.

    Nach Angaben der Behörden wurde die Unesco-Weltkulturerbe-Stadt zu 90 Prozent überflutet. Der Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, kündigte damals an, den Markusplatz komplett zu sperren, um „die Sicherheit der Menschen nicht aufs Spiel zu setzen“.

    jeg/mt

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    Tags:
    Schaden, Hochwasser, Italien, Venedig