18:04 30 September 2020
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    Nach dem Taifun „Phanfone“ (von den Einheimischen auch „Ursula“ genannt) auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf 41 gestiegen. Dies meldet der TV-Sender ABS-CBN am Sonntag unter Verweis auf den Nationalen Rat für Katastrophenvorsorge (NDRRMC).

    Aktuellen Angaben nach würden 12 Menschen vermisst, 28 weitere Personen seien verletzt worden.

    NDRRMC-Sprecher Mark Timbal zufolge sind die meisten Opfer ertrunken. Andere seien von umgestürzten Bäumen getroffen, durch Stromschläge getötet oder bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Es habe auch Herzstillstände gegeben, so der Sprecher.

    Der Taifun habe einen Schaden in Höhe von einer Milliarde philippinischer Pesos (17,6 Millionen Euro) verursacht, hieß es beim NDRRMC.

    Zuvor war berichtet worden, dass die Opferzahl durch den Taifun auf mindestens 28 gestiegen sei.

    Zu Weihnachten von Wirbelsturm heimgesucht

    Der Taifun „Phanfone“ war am Dienstagnachmittag (Ortszeit) auf Land getroffen. Dabei wurde der zentrale Teil des Archipels – die Provinzen Antique, Mindoro, Palawan, Aklan und Romblon – von schweren Regenfällen und von einem Wirbelsturm heimgesucht.

    Berichten zufolge hatte der Sturm etwa 2000 Häuser und 55 Schulen beschädigt. In 150 Städten sei der Strom ausgefallen. Fast 44.000 Menschen seien evakuiert worden.

    Trotz der Tatsache, dass der Kalibo International Airport beschädigt worden sei, hätten die Behörden bereits damit begonnen, den Flugverkehr und die Stromversorgung wiederherzustellen, hieß es.

    pd/sb/sna/

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    Wirbelsturm, Regen, Bäume, Strom, Zahl, Opfer, Taifun, Philippinen