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    Die USA haben fünf „Kataib Hisbollah”-Einrichtungen im Irak und in Syrien angegriffen, erklärte am Sonntag Pentagon-Sprecher Jonathan Hoffman.

    Demnach habe die US-Luftwaffe mehrere Luftschläge auf fünf Einrichtungen der Gruppierung ausgeführt und diese zerstört. Darunter seien Waffenlager und Kommandozentren.

    Dies sei als „Reaktion auf die wiederholten Angriffe der Kataib Hisbollah (KH) auf irakische Stützpunkte” getan worden, so Hoffman.

    Daher handle es sich bei den Bombardements um „defensive Luftschläge”, die die Fähigkeit der Gruppierung für zukünftige Angriffe gegen die Koalition reduzieren würden.

    Kurz zuvor hatten bereits einige arabischsprachige Medien berichtet, dass bei Luftangriffen durch amerikanische Drohnen „Dutzende Kämpfer der schiitischen al-Khashd al-Shaabi-Miliz getötet” worden seien.

    Weitere Dutzende der Kämpfer seien verletzt worden. Aus irakischen Sicherheitskreisen hieß es, dass mindestens 13 Kämpfer der Milizen getötet und Dutzende verletzt worden seien.

    Ihre Stützpunkte hätten sich nach Medienberichten im syrisch-irakischen Grenzgebiet befunden.

    Kataib Hisbollah ist eine irakische schiitische paramilitärische Gruppierung, die während des Irak-Krieges mit dem Ziel des Kampfes gegen die US-amerikanische Besatzung nach der Invasion von 2003 gegründet wurde.

    Die Gruppierung, die als pro-iranisch gilt, soll sich auch am Kampf gegen den IS* im Irak beteiligt haben.

    Zuvor am Freitag war es zu starken Raketenangriffen auf die irakische K1-Militärbasis gekommen, in der auch US-Soldaten stationiert sind. Der Angriff soll das Leben eines US-Zivilbeschäftigten gefordert und mehrere US- sowie irakische Soldaten verletzt haben.

    Keine Gruppierung hatte bislang die Verantwortung für den Angriff übernommen, Washington beschuldigte allerdings pro-iranische Gruppierungen, dahinter zu stehen.

    *IS („Islamischer Staat”) – Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

    ng/mt

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    Tags:
    Hisbollah, Luftschläge, USA, Syrien, Iran, Irak