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    Nach heftigen Regenfällen stehen Gebiete um Indonesiens Hauptstadt Jakarta unter Wasser. Durch Überschwemmungen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende mussten in Sicherheit gebracht werden.

    Mindestens 21 Menschen sind am Neujahrstag in und rund um Jakarta durch Hochwasser ums Leben gekommen. Nach stundenlangen, heftigen Regenfällen seien Teile der indonesischen Hauptstadt und ihrer Satellitenstädte am Mittwoch überschwemmt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit.

    Dabei seien Häuser unter Wasser gesetzt und Autos weggespült worden. Einige der Opfer seien durch Stromschläge getötet worden. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Menschen auf den Dächern auf ihre Rettung warteten.

    Der Sprecher der Katastrophenschutzes, Agus Wibowo, teilte laut Reuters mit, dass mehr als 62.000 Menschen evakuiert worden seien. Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo machte Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten im Hochwasserschutz für die Überschwemmungen verantwortlich. Er kritisierte, dass einige Projekte 2017 wegen Problemen beim Landerwerb verzögert worden seien.

    Die indonesische Wetterbehörde warnte, dass die Unwetter bis zum 7. Januar andauern könnten. In der Regenzeit sind Überschwemmungen und Erdrutsche in Indonesien verbreitet.

    leo/ae/dpa

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    Tags:
    Hochwasser, Todesopfer, Überschwemmung, Jakarta, Indonesien