18:43 18 Januar 2020
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    Mindestens zehn Menschen sind in US-amerikanischen Städten infolge von Schussvorfällen in der Silvesternacht gestorben, berichtet die Zeitung „USA Today“.

    Laut dem Blatt kam es in der Neujahrsnacht zu mehreren Schussvorfällen, die sich überwiegend in Nachtclubs oder Bars zutrugen. In einem Club in der US-amerikanischen Stadt Orlando, Bundesstaat Florida, habe ein bewaffneter Mann das Feuer auf fast 250 feiernde Gäste eröffnet. Dabei mussten zwei Menschen ihr Leben lassen. In einem Nachtlokal in Texas starben weitere zwei Personen, davon ein Jugendlicher, im Kugelhagel. In einer Bar im US-Bundesstaat West Virginia erlitten sieben Menschen Schussverletzungen.

    Todesopfer wegen Schusswaffengebrauchs gab es auch in St. Louis (US-Bundesstaat Minnesota), Philadelphia (US-Bundesstaat Pennsylvania) und Des Moines (US-Bundesstaat Iowa) zu beklagen.

    Trauriger Rekord bei Massenmorden

    Die Zeitung berichtete, dass im Jahr 2019 die meisten Massenmorde seit den letzten 50 Jahren verzeichnet wurden.

    Zuvor hatte „USA Today“ gemeldet, dass 2019 in den Vereinigten Staaten insgesamt mehr als 40 Massenmorde verübt worden seien.

    Dabei könnte die Anzahl der Vorfälle weit höher liegen. Nach Angaben der Non-Profit Organisation „Gun Violence Archive“ soll es im Jahr 2019 insgesamt zu 417 Massenmorden (Schussattacken mit mindestens vier Todesopfern, Schütze nicht mitgerechnet) und mehr als 15.370 Tötungen durch Waffengewalt gekommen sein.

    dg/ae

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    Tags:
    Neujahr, Silvester, Massenmorde, USA, Waffen, Waffengewalt