01:40 20 Januar 2020
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    Vertreter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien haben rund zwei Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die Ortschaft Herbet-al-Hahn in der syrischen Provinz Rakka gebracht.

    „In den zurückliegenden 24 Stunden (…) wurden 400 Lebensmittel-Pakete mit einem Gesamtgewicht von 1,94 Tonnen an notleidende Einwohner Syriens verteilt“, sagte der Chef des russischen Zentrums, Generalmajor Juri Borenkow.

    Wie er weiter betonte, würden russische Militärs weiterhin vier Strecken in den Provinzen Haseka und Aleppo patrouillieren. 

    UN-Hilfsprogramm für Syrien

    Am 21. Dezember hatte der Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stéphane Dujarric, seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der UN-Sicherheitsrat die Frage in Bezug auf humanitäre Hilfeleistung an Syrien bis zum 10. Januar lösen werde. An diesem Tag läuft ein Programm für grenzüberschreitende humanitäre Hilfe für Syrien aus.          

    Russische Hilfsgüter für Syrien  (Archivbild)
    © Sputnik / Dmitri Winogradow / Syrer bekommen russische Hilfsgüter
    Am 20. Dezember hatten Russland und China eine von Belgien, Deutschland und Kuwait eingebrachte Resolution, die eine Verlängerung eines seit fünf Jahren laufenden Hilfsprogramms für Syrien um ein Jahr vorsieht, mit einem Veto belegt.

    Wie der russische UN-Botschafter, Wassili Nebensja, zur Begründung sagte, sei die von Jahr zu Jahr verabschiedete Resolution in diesen sechs Jahren „veraltet und zieht jene Änderungen nicht in Betracht, die sich in Syrien seit 2014 ereignet hatten, als die Resolution zum ersten Mal angenommen worden war“. 

    ns/ae

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    Tags:
    Stéphane Dujarric, Kuwait, Deutschland, Resolution, UN-Sicherheitsrat, Wassili Nebensja, Hilfsgüter, Juri Borenkow, Syrien, Russland